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25. Februar 2001
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Freiheit für David, subito!
Communiqué Anti-WTO-Koordination |
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| > Bern > Anti-WTO-Koordination |
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Angeblicher WEF-Hacker verhaftet. Solidarität mit David
Pressecommuniqué der Anti-WTO Koordination 24.2.2001
Die Genfer Untersuchungsbehörden haben am Freitag 23.2. einen 20jährigen Mann in Bern verhaften lassen und nach Genf "entführt". Ihm wird vorgeworfen geheime Daten auf dem WEF Server gehackt zu haben. Es spielt für uns keine Rolle ob es sich beim Verhafteten tatsächlich um einen der WEF Hacker handelt oder ob die Justizbehörden einfach einen schnellen Ermittlungserfolg präsentieren wollen.
Wir fordern die sofortige Freilassung des Angeklagten und erklären uns mit ihm solidarisch. Wir werden nicht zulassen, dass die Genfer Justiz den Angeklagten unter Ausschluss der Öffentlichkeit, weit weg von seinem Umfeld isoliert und in stundenlangen Verhören fertigmachen will. Die wahren Kriminellen finden sich unter den WEF Mitgliedern und nicht auf der Seite der KritikerInnen des WEF. |
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25. Februar 2001
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Neonazi-Mord: Vier Kollegen verhaftet |
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| > Interlaken > Sonntagszeitung |
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Opfer trug Hitlerbild im Portemonnaie - Polizei geht von einer Abrechnung unter Rechtsextremen aus
 VON CLAUDIA BANZ UND ANDREAS WINDLINGER
Interlaken - Im Bödeli zwischen Thuner- und Brienzersee sind vier Schweizer im Alter zwischen 17 und 22 Jahren verhaftet worden. Sie werden verdächtigt, den 19-jährigen Marcel von Allmen brutal misshandelt und anschliessend ermordet zu haben. Nach Angaben der Berner Kantonspolizei stammt zumindest ein Teil der Verhafteten aus dem rechtsextremen Milieu und aus dem Bekanntenkreis des Opfers. «Bei einem der vier wurde rechtsextremes Material gefunden», erklärte ein Polizeisprecher gestern gegenüber der SonntagsZeitung. Um was für Gegenstände es sich handelt, wollte er aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. Die genaue Todesursache stehe noch nicht fest, hiess es gestern in der Mitteilung der Polizei. Die laufende rechtsmedizinische Untersuchung hat ergeben, dass das Opfer brutal misshandelt und bei den Beatushöhlen aus 80 Meter Höhe in den Thunersee geworfen worden war. Marcels Leiche konnte am letzten Donnerstag aus dem Thunersee aus sechs Meter Tiefe geborgen werden.
Unklar sind die genauen Umstände und Hintergründe der Tat sowie das Motiv. Man müsse unterscheiden zwischen Tat und Milieu, sagte der Sprecher der Polizei. Man gehe von einer Abrechnung aus, die eher persönlich als politisch motiviert war. Fest steht, dass der Sanitärinstallateurlehrling seit dem letzten Sommer Kontakte zur rechtsextremen Szene hatte. Seither trug er die Haare kurz geschoren, hatte ein Hitlerbild im Portemonnaie und legte sich mit Ausländern an. In letzter Zeit habe er Probleme mit den Neonazis gehabt, erzählt eine Vertraute, weil er zu viel herumgeredet habe.
Die Polizei weiss von 160 «Personen mit rechtsextremistischem Gedankengut» im Kanton Bern. Im Gegensatz zu Burgdorf oder der Region Bern seien aber auf dem Bödeli bisher «keine Ansätze zu einer eigentlichen Szenebildung» festgestellt worden. Doch in Unterseen weiss man von einer Szene: Eine Gruppe Rechtsextremer treffe sich in einer Wohnung in Interlaken, heisst es im Dorf. Von Allmen, Vöni genannt, spielte bei den Elite-Junioren des Unihockeyklubs «Oberland 84 Interlaken». Laut Marcels Trainer stammen die Verhafteten nicht aus der Mannschaft. Zum letzten Mal gesehen wurde Marcel von Allmen am Samstag, 27. Januar. Um 22.30 Uhr verabschiedete er sich von seiner Freundin in Interlaken, weil er in Unterseen noch jemanden treffen müsse.
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24. Februar 2001
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WEF-Hacker verhaftet (??) |
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| > Bern > Der Bund |
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Gestern Vormittag wurde ein 20-jähriger Schweizer in Bern verhaftet. Er soll zu einer Gruppe von Hackern gehören,
die Ende Januar ins Computersystem des World Economic Forum Davos (WEF) eindrangen und Daten von WEF-Teilnehmern
auf einer CD-ROM speicherten. Diese gelangte später an die Presse.
Der Berner Linksaktivist Anton «Fashion» Schumacher zeigte sich gegenüber dem «Bund» von der Verhaftung überrascht: Er
kenne die WEF-Hacker, er habe damals die Kontakte zur Presse hergestellt. Von diesem «Hacker-Kollektiv» sei jedoch
niemand verhaftet worden. Er wisse nicht, wer der Verhaftete sei.
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23. Februar 2001
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Orangenwerfen? Orangenschlacht |
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| > Luzern > NLZ |
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Vielen regelmässigen Tagwachebesuchern fiel es auf: Diesmal wurden deutlich weniger Orangen ausgeworfen als auch schon. Der Grund ist nicht etwa in der Knausrigkeit der Zunft zu Safran zu suchen. Im Gegenteil: «Wir hatten noch einmal so viele Orangen bereit, als wir mit Werfen aufhörten», sagte Fritschivater Hans Portmann gegenüber der Neuen LZ. «Es wurden aber derart viele Orangen zurückgeworfen, dass wir die Übung abbrechen mussten.» Jeder der Zünftler auf dem Fritschibrunnen habe «fünf, sechs Volltreffer abbekommen». Früher sei die Orange eine begehrte exotische Frucht gewesen, heute werde sie als Wurfgeschoss missbraucht, bedauerte Portmann. Das Fazit: Die Fasnachtszünftler reden immer noch offiziell von Orangenauswerfen, Orangenschlacht ist wohl leider bald eher der richtige Ausdruck
Konfetti
Es scheint auch Luzerner zu geben,die mit der Fasnacht wenig anfangen können. Mindestens vier. Gemäss Augenzeugenberichten machten sich rund zweieinhalb Stunden vor der Tagwache vier Maskierte an der Ka- pellbrücke zu schaffen. Sie brachten zwei grosse Transparente mit der Aufschrift «Hundert Jahre Fasnacht sind genug» und «Tod dem Fritschivater» an. Nach wenigen Minuten wurden diese aber von energischen Fasnächtlern entfernt. Die Transparente waren mit
«Antifa» unterzeichnet. Fragt sich ob das in diesem Zusammenhang «Antifaschistisch» bedeutet, oder nicht doch eher «antifasnächtlich». Gar kein Verständnis für die «Antifa»-Aktion hatte der für seine Toleranz und seinen Humor bekannte Fritschivater Hanspeter Portmann: «Das ist kein dummer Spass mehr, das ist verwerflich.»
Der Fan-Club FC Luzern, der sonst eher wenig zu feiern hat, feierte am Umzug das 100-Jahr-Jubiläum des Clubs und spielte dabei Fussball mit dem Publikum. Natürlich mussten auch Promis antreten. Wey-Zunftmeister Mario Kistler und LFK-Präsident Beat Lötscher outeten sich als Talente - ein Hoffnungsschimmer für die Mannschaft?
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23. Februar 2001
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Hausdurchsuchung EKH |
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| > Wien > Rosa Antifa Wien |
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Heute, am 23.02.2001 um. 5.00 drangen ca. 200 - 300 PolizistInnen gewaltsam ins Ernst Kirchweger Haus ein. Grösstenteils vermummte WEGA-BeamtInnen sowie vermummte Zivil-PolizistInnen und Kripo waren beteiligt. Anhand ihrer "szenemäßigen"; Kleidung wurden die vermummten Zivil-PolizistInnen als die von der Polizei in die Demo eingeschleusten Provokateure, der gestrigen Anti-Opernballdemo, erkannt. Die Polizei war offensichtlich für einen Terroreinsatz ausgerüstet. Die BeamtInnen erschienen mit Stahlhelmen, Schildern, schweren Waffen, Schutzwesten und Terrorausrüstung.
Die Polizei drang zunächst ins Beisl ein, indem noch einige GästInnen verweilten. Die Menschen wurden mit Schildern zu Boden gedrängt und zum Teil schwer misshandelt. Die Personalien wurden aufgenommen. Dann drangen die PolizistInnen in den eigentlichen Wohnbereich ein. Der Lärm des brutalen Einsatzes liess die BewohnerInnen eher auf einen Angriff von FaschistInnen schliessen. Da die Polizei keinerlei Anstalten machte sich zu legitimieren, wurden einige Wohnraumtüren erst nach einiger Zeit geöffnet. Die PolizistInnen brachen aber die meisten Türen sofort auf. Einige BewohnerInnen wurden nackt aus ihren Zimmern geholt und mit Waffen bedroht. Einige BewohnerInnen und GästInnen wurden zwei Stunden mit Waffen in Schach gehalten, während 5 Polizisten in Zivil eine Hausdurchsuchung durchführten. Ein grosser Teil der BeamtInnen wurde um 6.00 Uhr wieder abgezogen, während einige offensichtlich auf eigene Faust durch die Zimmer tobten.
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22. Februar 2001
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Daewoo Motor im Belagerungszustand |
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| > Südkorea > NZZ |
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Militante Gewerkschaften verhindern eine Sanierung
Mit viel Militanz und mit wenig kompromissfähigen Forderungen kämpfen
Südkoreas Gewerkschaften gegen den geplanten Stellenabbau bei Daewoo Motor.
Mit den Ausschreitungen erhöht sich die Gefahr für die Gläubiger, dass bei
ihrer Suche nach einem ausländischen Käufer auch noch General Motors
abspringen könnte.
tf. Tokio, 21. Februar
Die Militanz und Kompromisslosigkeit von Südkoreas Gewerkschaften ist bekannt und gefürchtet. Dennoch überraschen die seit bald einer Woche andauernden Ausschreitungen rund um den Abbau von 1750 Stellen beim faktisch bankrotten Autohersteller Daewoo Motor durch besondere Härte. Seit Tagen liefern sich Gewerkschaften und Polizei bei Pupyong, dem Standort der grössten Produktionsanlage von Daewoo Motor östlich der Hauptstadt Seoul, Auseinandersetzungen, deren Heftigkeit bisweilen an bürgerkriegsähnliche Zustände erinnert. Von Menschenketten, Barrikaden, Wasserkanonen, in Brand gesetzten Autos bis hin zu Brandbomben reicht das von den Gewerkschaften eingesetzte Repertoire, wobei die Polizei dem schärferen Geschütz mit einem enormen Truppenaufgebot und gar dem Einsatz von Helikoptern
entgegentritt.
Appell des Regierungspräsidenten
In besonderem Mass zuzuspitzen begonnen hat sich der seit Monaten andauernde Kampf um die Sanierung und den geplanten Verkauf des mit schätzungsweise 18 Mrd. $ verschuldeten Autoherstellers am vergangenen Freitag, als DaewooMotor rund 1750 Arbeitern die Entlassung aussprach. Der Arbeitsplatzabbau kam wenig überraschend, zumal das im Gefolge des Kollapses des Mutterhauses Daewoo Group gestrauchelte Unternehmen schon im Dezember angekündigt hatte, rund 6900 von insgesamt knapp 18 000 Stellen zu streichen. Der Arbeitsplatzabbau ist ausserdem zentrale Voraussetzung dafür, dass die Gläubigerbanken den im November für zahlungsunfähig erklärten Betrieb mitÜberbrückungskrediten am Leben erhalten. Vor knapp zehn Tagen stoppte Daewoo Motor in Pupyong zudem die Fliessbänder für drei Wochen, um auf
diese Weise Lagerbestände zu reduzieren.
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20. Februar 2001
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Die Rückkehr der Jedi-Ritter |
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| > Irak > aus dem Netz |
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Amerikanische "Routineschläge" auf den Irak
"Schurkenstaaten" wie der Irak haben es seit der jungen Präsidentschaft George W. Bushs wieder schwer, ihren bösen Weltvermachtungsplänen nachzugehen. Laut Pentagon-Sprecher Generalleutnant Gregory Newbold wurden am 16. Februar fünf irakische Radareinrichtungen in den Vorortbezirken von Bagdad beschossen, um insbesondere irakische Provokationen der sakrosankten Flugverbotszonen in den vergangenen zwei Monaten zu vergelten. Sollte Saddam Hussein nicht nur erzböse, sondern auch kreuzdumm sein? Hat er denn nicht erkannt, dass George W. mit seinem Revival-Kabinett um die American-All-Stars Rumsfeld, Powell, Cheney eine Politikkopie der väterlichen Regierungspolitik präsentiert? So mag er zwar kein Klon seines Vaters sein, seine Politik ist es allemal. Aber nicht nur in Sachen "conditio humana", auch in der Neuauflage der US-Politik geht es um die Ethik des "reproduktiven Klonens".
Bush ist ein friedlicher Krieger: "Our intention is to make sure that the world is as peaceful as possible." Und seitdem es keine Kriegsministerien und Angriffskriege mehr gibt, sind für die Störung dieses Zustands immer fremde Aggressoren verantwortlich. Newbold - also in deutscher Übersetzung: der "neue Kühne" - rechtfertigte die Luftschläge in einer Pressekonferenz in Washington als "reinen Akt der Selbstverteidigung".
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20. Februar 2001
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Unsere Antwort an das Grüne Bündnis |
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| > Luzern > phase 1 |
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In der Nummer 5/2000 des "Rundbriefs" des Grünen Bündnisses Luzern ist unter der Überschrift Auch autonome Gewalt ist gewalttätig" eine Nachlese zur Antirassismusdemo vom 16. September 2000 erschienen. Sie enthält Darstellungen, die phase 1 in ein falsches Licht rücken. Wir haben die Gelegenheit genutzt, uns mit einigen aufgeworfenen Grundsatzfragen auseinanderzusetzen.
>> Stellungsnahme lesen |
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17. Februar 2001
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Hausbesetzung in Thun |
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| > Thun > FAU-Thun-Rundmail |
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40 punk haben heute in thun ein leeres haus besetzt nähe bellevue.dort wird von der marazzi bauunternehmung ein altersheim gebaut. unterdessen steht die gute alte hütte leer so haben die punks die schon vor zwei jahren als irrenhaus verschiedene objekte besetzt hatten diese gelegenheit genutzt .die stadt hat mehrere versprechungen in den jahren zuvor ins leere laufen lassen nix ist konkret an angebot für jugendliche passiert auch keine autonome räume, mehrmals wurden die leute angeklagt wegne hausfriedensbruch.
nun so einfach lassen sich menschen nicht aus einer stadt trängen!! kommt vorbei und schreibt solibriefe an die stadt!
die hütte ist visavie kunstmuseum thun |
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15. Februar 2001
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Antifa-Demo in Sargans |
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| > Sargans > FAU-Thun-Rundmail |
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heute samstag haben in sargans ca 250 antifaschistInnen gegen das faschokonzert vom letzten wochenende ihre präsenz gezeigt
kräftig und unbewilligt zog die demo nach mels vor das restaurant wo eben die neonazis ihre konzerte gehabt haben.
für sargans sicher die erste demo und vorallem auch mit dieser guter stimmung,sehr viele junge leute aus der region.mehrmals kam dass gerücht auf faschos würden eine gegenaktion starten,der demoschutz hat ca 20 bewaffnete faschos gesichtet die haben sich aber zurückgezogen.weiter aktion von faschos sind bis redaktionschluss nix in erfahrung zu bringen. |
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11. Februar 2001
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"Alle Kriterien guter Sabotage" - Interview mit den WEF-Hackers in der Sonntags-Zeitung |
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| > Davos > Sonntags-Zeitung |
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Die Hacker der WEF-Datenbank über das Ziel ihrer Aktion, ihre politischen Motive und ihr Networking auf globaler Ebene
SonntagsZeitung: Wer sind Sie?
Hacker: Wir sind ein Kollektiv, das sich Virtual Monkeywrench nennt. Wir arbeiten in wechselnder Zusammensetzung. In diesem Fall waren vier Leute beteiligt. Aber was heisst schon Kollektiv? Gehören nicht alle, die mit uns leben, lieben und mit uns in Internetforen Probleme diskutieren, ebenfalls dazu?
Wann kam es zur Attacke gegen das WEF?
Hacker: Irgendwann im Jahr 2000.
Wo befanden sich die WEF-Daten?
Hacker: Man könnte sagen, sie lagen im Schaufenster und boten sich selbst an.
Wie sind Sie ins System eingedrungen?
Hacker: Eindringen kann man das nicht nennen. Wir benutzten keine speziellen Hilfsmittel, bloss Standardsoftware. Und wir änderten nichts an der Sicherheitskonfiguration. Sie könnten auch jemanden fragen, wie er in einen offenen Hof spaziert sei.
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09. Februar 2001
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Unterstützt den EZLN-Marsch nach Mexiko-City |
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| > Mexiko > Anarchist Black Cross Insbruck |
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Der Sieg Vicente Fox, Praesidentschaftskandidat der rechtskonservativen PAN ( Partido Acción Nacional), am 2. Juli 2000 in
Mexiko wurde national und international von vielen als demokratisch, liberale Wende in einem Land, das 70 Jahre lang von der gleichen Partei (der PRI) regiert wurde, bejubelt.
Geloest ist allerdings damit noch lange nichts und in kritischen Kreisen befuerchtet man Rueckschritte in Angelegenheiten wie Gleichberechtigung der Frau, Toleranz gegenueber "Andersartigen": Homosexuellen, Lesben, Atheisten u.a., sexuelle Aufklaerungsarbeit....Themen die fuer die konservative PAN ein rotes Tuch sind.
Als erfolgreicher Unternehmer, dessen Lobby die reichen Grosskapitalisten und Unternehmer des Nordens Mexikos sind, ist Fox davon ueberzeugt, dass die Loesung fuer soziale Probleme, ungleiche Verteilung und Armut von 70 Millionen MexikanerInnen die "Modernisierung" des Landes nach neoliberalen Rezept darstellt.
Das heisst : Integration Mexikos in den Weltmarkt (siehe Freihandelsabkommen mit Europa und USA), Foerderung von freiem Handel und Auslandsinvestion vorallem im Sueden des Landes, das reich an Bodenschaetzen, Wasser und Biodiversitaet ist.
Vor kurzem gab Fox sein Millionenprojekt "Puebla-Panamá" zur "Entwicklung und Modernisierung" des suedwestlichen Bundesstaaten ( Chiapas, Guerrero, Oaxaca u.a.) bekannt, das vorallem auf der Petroleum- und Wasserkraftindustrie basiert und den Bau von Kommunikationswegen vorsieht.
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07. Februar 2001
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Fragment für Sisyphos |
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| > allg. > mail@phase1.net |
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Die Zeit um Bilanz über die Angelegenheit WEF 2001 zu ziehen, ist noch nicht da; sie wird es nie sein, denn der Kampf für Gerechtigkeit im Sinne der Vernunft wird noch lange währen. Diese absolute Maxime, diese Utopie, ist gleich einem mathematischen Grenzwert, der nie erreicht werden kann.
Um was geht es? Geht es darum, dass einige NGOs ihre Vertreter unterwürfig um Anhörung bettelnd hinein in den Goldenen Käfig schicken können, um dort mit der Lupe die menschliche Ader der Kapitalgeier aufzuspüren und dann selbst auf wunden Knien, hungernd und frierend einem Dritt-Welt-Kind gleich und selbstverständlich erfolglos in den Schoss des Idealismus zurückzukriechen? Geht es darum, dass eine Handvoll Bauern an einem Gegenforum ihre Lebensbedingungen eigenhändig schildern können um vielleicht vom Schweizer Bundespräsidenten einige wenige Minuten angehört zu werden? Wahrhaftig müssen wir uns die Frage stellen, um was es hier geht.
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06. Februar 2001
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Ecuadors Präsident will Gespräche mit Ureinwohnern |
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| > Ecuador > www.news.bluewin.ch |
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Nach dem Tod von drei Menschen bei Protesten in Ecuador hat Präsident Gustavo Noboa den Ureinwohnern nach Angaben der Indio-Vereinigung CONAIE für Dienstag direkte Gespräche angeboten.
[TA/sda] - Die Polizei habe zudem mit dem Rückzug von der Salesianer-Universität begonnen, sagte eine CONAIE-Delegierte. In der Universität der Hauptstadt Quito campieren seit Tagen 6000 Demonstranten. 32 Menschen befinden sich seit Samstag im Hungerstreik.
Am Montagabend waren bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Indios und Sicherheitskräften mindestens drei Menschen getötet und 29 weitere verletzt worden.
Mit Blockaden und Kundgebungen protestierten Schüler, Studenten und Indios seit Tagen gegen die Verdoppelung der Benzinpreise sowie die drastische Erhöhung der Fahrpreise für öffentliche Verkehrsmittel. Die Indios, die rund 40 Prozent der Bevölkerung stellen, gehören zu den Ärmsten in dem südamerikanischen Land.
Ecuadors Wirtschaft steckt in einer tiefen Krise. Seit drei Jahren hat das Land die höchste Inflationsrate in Lateinamerika. Nur etwa 25 Prozent der Beschäftigten haben eine Vollzeit-Arbeitstelle. |
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06. Februar 2001
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Koordinationsstelle für Verfahren gegen Rechtsverletzungen eingerichtet |
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| > Zürich > switzerland.indymedia.org |
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Die Advokatur Gartenhof in Zürich hat eine Koordinationsstelle eingerichtet für die Verfahren im Zusammenhang mit den Rechtsverletzungen, die von den Behörden vor und während des WEF 2001 in Davos verursacht worden sind. Die Koordinationsstelle ist u.a. als Anlaufstelle gedacht für alle, die von solchen Rechtsverletzungen betroffen sind und etwas dagegen unternehmen wollen. Wir bieten juristische Unterstützung und können AnwältInnen vermitteln, die Betroffene im Verfahren vertreten.
Kontakt:
Advokatur Gartenhof
Postfach 9819
8036 Zürich
01 240 20 56 (+41 1 240 20 56)
davos@advogar.ch |
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06. Februar 2001
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Die PKK warnt vor negativen Entwicklungen und ruft zum verstärkten Widerstand auf! |
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| > Kurdistan/Türkei > Kurdistan Informations-Zentrum |
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| Am 3. Feburar 2001 veröffentlichte der Präsidalrat der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) eine schriftliche Erklärung an das kurdische und türkische Volk, an die verantwortungsbewußten Politiker der Türkei und an die internationale Gemeinschaft. Die Erklärung macht auf die letzten negativen Entwicklungen in der Türkei aufmerksam und ruft zum Widerstand auf. Im folgenden geben wir die Erklärung in gekürzte Fassung wieder. (Die ungekürzte Fassung ist in unserer Homepage einsehbar)
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04. Februar 2001
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Plan D: www.wefforum.org wurde gehackt! |
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| > Bern > switzerland.indymedia.org |
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Wie nun auch die Sonntagszeitung erfahren hat, wurde die Homepage des WEF gehackt. WEF-Gegner hatten geheimste, vertraulichste und wichtigste Informationen aller WEF-TeilnehmerInnen in ihre Hand gebracht, wie die veröffentlichten Kostproben der 160 MB Daten unter
http://switzerland.indymedia.org/display.php3?article_id=170
http://switzerland.indymedia.org/display.php3?article_id=67
zeigen.
Die kopierten Daten enthalten Kreditkartennummern, private Telefonnummern, Anreisepläne, Passwörter für die Private Area auf der WEF Homepage und Lebensläufe von den WEF-TeilnehmerInnen. Seit gestern Abend haben es die WEF-Teilnehmerinnen, wie Bill Gates oder Roche-Vizeboss Leuenberger, eilig. Alle Kreditkarten müssen gesperrt und private Telefonnummern geändert werden. Die Daten enthalten aber viele persönliche Angaben, welche nicht geändert werden können!
Wie soll unsere Welt von Leuten geführt werden, die nicht mal ihre Server richtig konfigurieren können? Charles McLean, PR-Boss des WEF, behauptet, dass ihr IT-Sicherheitsstandard auf höchstem Niveau sei. Das stimmt nicht! Es war bis anhin jeder Person möglich, Daten vom WEF Server zu kopieren und Teile der Homepage zu ändern oder zu löschen.
Das WEF wurde demaskiert!
Obwohl die Aktions- und Blockadetage eigentlich schon vorbei sind, ist die wohl grösste Aktion erst jetzt an die Öffentlichkeit gelangt. Dies kommt sehr wohl einer Blockade zugleich und hat den Mächtigen sicherlich schon eine schlaflose Nacht bereitet. |
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04. Februar 2001
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2000 Menschen demonstrierten in Bern gegen die Polizeiübergriffe während dem WEF |
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| > Bern > switzerland.indymedia.org |
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| Gestern um 14 Uhr versammelten sich an der Genfergasse in Bern rund 2000 Menschen zu einer Demonstration gegen den Polizeistaat Schweiz. Sie demonstrierten gegen die Kriminalisierung der Proteste gegen das WEF, gegen den Einsatz der Polizei gegendie Proteste und für das Recht auf freie Meinungsäusserung und die Versammlungsfreiheit. Die ganze Demonstration verlief friedlich, was neben dem vorsichtigen Umgang mit den Daten vom WEF Forum Server, die ja von niemandem missbraucht wurden, ein weiterer Hinweis auf das völlig absurde Bild, es handle sich bei den W.O.W. Aktivisten um, um das Wort nun auch noch in den Mund zu nehmen, Chaoten. Die Anti-WTO-Koordination kündete des weiteren diverse rechtliche Schritte gegen die Unterdrückung der Proteste an und zeigte sich zuversichtlich, dass die Gerichte zugunsten der Gegner des WEF entscheiden werden. |
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03. Februar 2001
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Low Intensity Nuclear War |
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| > Kosovo/Jugoslawien > mail@phase1.net |
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Die Auswirkungen von abgereichertem Uran auf die Zivilbevölkerung des Balkans
Die UN-Umweltorganisation (United Nations Environment Program, UNEP und die Weltgesundheitsorganisation ( WHO ) verbreiten die Illusion, dass (entgegen allen wissenschaftlichen Erkenntnissen) mit dem Gesundheitsrisiko von abgereichertem Uran (Depleted Uranium, DU) leicht umzugehen sei, indem die "betroffenen Zielgebiete" der A-10-Flugzeuge der US-Air Force abgesperrt und "gesäubert" würden. Übergangen wird dabei die Tatsache, dass der radioaktive Staub sich bereits weit über den Bereich der 72 "identifizierten Zielstellen" im Kosovo hinaus verbreitet hat. Die meisten Dörfer und Städte, einschließlich Pristina, Prizren und Pec, liegen innerhalb eines Radius von 20 km um die Einschlagorte, was bedeutet, dass die gesamte Provinz kontaminiert ist und nicht nur sogenannte "Friedenstruppen", sondern auch die gesamte Zivilbevölkerung gefährdet ist.
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02. Februar 2001
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Massive Drohungen gegen Abdullah Öcalan |
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| > Türkei > YEK-KOM |
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| Entsprechend seiner Gepflogenheit, in Gesprächen mit seinen Anwälten politische Entwicklungen mit möglichen Wirkungen auf den von ihm eingeleiteten und seit Jahren betriebenen Friedensprozess in der Türkei und im Mittleren Osten zu analysieren und zu bewerten, hat sich der seit zwei Jahren auf der Gefängnisinsel Imrali isolierte Vorsitzende der PKK,. Abdullah Öcalan, auch in der vergangenen Woche geäußert. In seiner neuesten Friedenserklärung warnte Herr Öcalan vor gefährlichen Entwicklungen, die durch Angriffe der südkurdischen Parteien PUK und KDP mit Unterstützung türkischen Militärs auf die in den südkurdischen Bergen eine Lösung des Konflikts abwartenden PKK-Volksverteidiungskräfte in Gang gesetzt werden könnten. Er betonte in seiner Erklärung, dass die Aufgabe Talabanis (PUK) und Barzanis (KDP) nicht darin bestehe, einen Krieg zu provozieren, sondern zwischen der PKK und der Türkei auf der Grundlage einer demokratischen Lösung der kurdischen Frage zu vermitteln.
Unmittelbar nach Veröffentlichung dieser Bewertung und ungeachtet des Ernstes und der ehrlichen Besorgnis, die aus seinen Formulierungen deutlich zu erkennen waren, provozierten europäische Zeitungen, indem sie kurze Meldungen über die Äußerungen des Kurdenführers mit Titeln wie zum Beispiel "Öcalan droht der Türkei" überschrieben. Die umgehende Erklärung seiner Anwälte, Herr Öcalan habe nicht drohen, sondern lediglich vor einer Gefahr warnen wollen, wurden kaum wahrgenommen.
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