In dieser Rubrik geben wir denen eine Stimme, die sonst nicht zu Wort kommen. Schickt also Eure Presse-Communiqués, Flyers, etc. an news@phase1.net.Wir werden sie hier veröffentlichen.Die News-Redaktion ist sich bewusst, dass es eine "objektive Berichterstattung" nicht geben kann. Sprache und Wertvorstellungen zeugen vom politischen Standpunkt des Autors bzw. des Mediums. Es sei deshalb darauf hingewiesen, dass auf der News-Seite teils auch Beiträge aus bürgerlichen Medien ihren Platz einnehmen, deren Gehalt an Information wir als sehr hoch einschätzen. Wir distanzieren uns aber von der Sprache und der Ideologie, welche in diesen Artikeln zum Ausdruck kommt.
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| Zu der Kundgebung hatten über 100 Gruppierungen aufgerufen, darunter Parteien der Linken, Gewerkschaften sowie pazifistische und feministische Organisationen. In einem gemeinsamen Manifest forderten die Demonstranten, die Angriffe auf Afghanistan sollten sofort eingestellt werden, da dabei Hunderte von Zivilisten getötet würden. Vor einer Woche hatten in Madrid bei einer ähnlichen Kundgebung 10000 Menschen für den Frieden demonstriert. |
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| The Pentagon has admitted mistakenly bombing a warehouse used by the Red Cross during a raid on the Afghan capital Kabul. A statement said warplanes dropped 1,000 pound (454 kg) bombs that inadvertently hit one or more Red Cross buildings on Tuesday. The Pentagon said it "did not know" the Red Cross was using warehouses that were among facilities used by the Taleban to store ammunition. Red Cross reports "indicate that wheat and other humanitarian supplies stored in the warehouses were destroyed, and an Afghan security guard was injured" in the incident, the Pentagon said. The apparent blunder followed the killing of four Afghan guards from a UN mine clearance agency in Kabul nearly two weeks ago when another bomb went astray. Several villagers were also reported to have died when two bombs meant for Kabul airport went astray. In other developments: * US investigators confirm similarities in the handwriting on envelopes containing anthrax sent to Senate Majority Leader Tom Daschle and NBC news anchor Tom Brokaw. * Pakistani President Pervez Musharraf says Pakistan will co-operate with the United States as long as the military campaign in Afghanistan lasts * Further sporadic fire is reported between Indian and Pakistani troops across the line of control in Kashmir as India says it will be "ruthless" with infiltrators * Australia commits 1,500 troops and military hardware to be fully deployed by mid-November. * UK Government estimates that reconstruction of Afghanistan could take up to 10 years |
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| Am 13.10.2001 hat in Basel der erste Antifaschistische Abendspaziergang statt gefunden. Gegen 21.00 Uhr besammelten sich mehrere 100 Personen im Bahnhofspark. Im Verlauf der kämpferischen Demonstration schlossen sich spontan immer mehr Leute an, so dass die Demo auf 700 bis 800 TeilnehmerInnen anwuchs. Die Demo wurde aus Anlass des immer häufigeren Auftretens von Faschisten und Naziskins in Basel und Umgebung organisiert. Am Rheinufer kam es verschiedentlich zu Angriffen auf Jugendliche, auf dem Claraplatz verteilten die Nazis Flugblätter mit rassistischem Inhalt und sie treffen sich von den Beizenbesitzern unbehelligt - in verschiedenen Basler Restaurants. Am Samstagabend hatte es an verschiedenen Orten in der Stadt Gruppen von Faschisten, welche zu provozieren versuchten. Zu Beginn der Demonstration zog ein 30-köpfiger Zug von Naziglatzen mit Hitlergruss in sicherem Abstand an der Menge vorbei. Der Spuk dauerte aber nur kurze Zeit, da den Glatzen durch das militante und bestimmte Auftreten der DemonstrantInnen keinen Raum gelassen wurde. Am Barfüsserplatz traten sie wiederum in Erscheinung aus einem Restaurant warfen sie Bierflaschen und hoben die Hand zum Hitlergruss. Die Antwort folgte prompt, weshalb zwei Fensterscheiben klirrten. Kein Fussbreit den Faschisten! Die Demo richtete sich aber nicht nur gegen die Nazis auf der Strasse. Sie richtete sich auch gegen die kapitalistischen Verhältnisse, welche den Nährboden für rechtsradikale Kräfte bilden. Nach den Anschlägen in den USA befürchteten viele, dass nun vermehrt Stimmung gemacht wird gegen AusländerInnen, dass der Ruf nach mehr Staatschutz und Repression unter dem Stichwort der inneren Sicherheit lauter wird von der SVP bis zur SP. Ob am antifaschistischen Abendspaziergang oder als Position gegen den imperialistischen Krieg. Heute gilt es mehr denn je: die Grenzen verlaufen nicht zwischen den Nationen oder Hautfarben, sie verlaufen zwischen den Klassen! Der Kapitalismus hat keine Fehler, er ist der Fehler! Für den Kommunismus |
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| Bei den schwersten US-Angriffen seit Beginn ihres Luftkriegs gegen Afghanistan sind über 100 Bewohner eines Dorfes im Osten des Landes getötet worden. Die meisten von ihnen seien Frauen, Kinder und ältere Männer gewesen. Dies meldete die Taliban-Nachrichtenagentur Bachtar. Danach hielten die US-Flugzeuge das Dorf etwa 40 Kilometer südlich von Jalalabad irrtümlich für ein Trainingslager von Terroristen. Weder der Taliban-Führer Mullah Mohammed Omar noch der mutmassliche Topterrorist Bin Laden seien zu Schaden gekommen.Indes berichtete die oppositionelle Nordallianz, die Provinz Ghor im Zentrum des Landes erobert zu haben. |
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| Bei den Getöteten handelt es sich nach Angaben einer Uno-Sprecherin um Mitarbeiter, die Minen geräumt haben. Es sind die ersten von unabhängiger Seite bestätigten Todesopfer der seit Sonntag andauernden alliierten Angriffe gegen Ziele in Afghanistan. Die vier Opfer gehörten einer Organisation namens Afghanische Technische Berater an, die mit den Uno verbunden ist. Die Organisation hat ein Büro in einem Dorf rund drei Kilometer östlich der Hauptstadt Kabul. Das Gebäude sei zerstört worden, sagte Uno-Sprecherin Stephanie Bunker. Bei der zweiten Angriffswelle der USA auf Afghanistan sind nach Angaben der Taliban bis Dienstagmorgen «Dutzende von Zivilisten» getötet worden. Der Taliban-Botschafter in Pakistan, verurteilte die Angriffe als «offenen Terrorismus» und drohte mit dem Einsatz von bis zu «zwei Millionen islamischer Märtyrer» für Gegenangriffe. Nach Angaben der Taliban nahmen US-Kampfflugzeuge bei ihren morgendlichen Angriffen auf Kandahar auch das Haus von Taliban-Führer Mullah Mohammed Omar unter Beschuss. Omar habe das Haus jedoch |
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| Nach Angaben des Nachrichtensenders CNN sollen die militärischen Aktionen der USA und Grossbritanniens mehrere Tage lang fortgesetzt werden. Das habe ein hochrangiger Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums erklärt. Die Militäraktion wird nach Angaben des britischen Aussenministers Jack Straw «Wochen» dauern. Die Aktion sei «sicherlich keine Angelegenheit von Tagen, es sei denn, ein spektakuläres Ereignis tritt ein», sagte Straw am Montagmorgen im britischen Rundfunksender BBC. Die Angriffe zielten auf «militärische und terroristische Ziele in Afghanistan», fügte Straw hinzu. Die USA und Grossbritannien haben in der Nacht auf Montag drei Angriffswellen gegen Afghanistan ausgeführt. Über Todesopfer und Sachschäden gibt es nur widersprüchliche Angaben. Die Taliban schossen nach eigenen Angaben während der US-Angriffe mindestens ein Flugzeug ab. Es gebe «Gerüchte», wonach die Luftabwehr in der Nacht zu Montag noch drei weitere Flugzeuge getroffen hätte, sagte der Taliban-Botschafter. Das US-Verteidigungsministerium dementierte diese Angaben. Bei den Luftangriffen der USA auf Ziele in Afghanistan sind nach Angaben der afghanischen Nachrichtenagentur AIP mindestens 25 Menschen getötet worden. Die Angriffe stiessen weltweit überwiegend auf Rückhalt. Der Generalkonsul der afghanischen Taliban-Regierung in Pakistan, Maulwi Nadschibullah, sagte Montagmorgen, es gebe Opfer sowohl in der Hauptstadt Kabul als auch in Kandahar und Jalalabad. Zehn Menschen seien nahe des Kabuler Flughafens getötet worden; zehn weitere am Sitz des Taliban-Senders Radio Scharia, berichtete die in Pakistan ansässige AIP. Fünf Taliban-Mitglieder seien auf dem Luftwaffenstützpunkt Schin Dand in der westafghanischen Provinz Farah an der Grenze zu Iran getötet worden. Die Agentur machte keine Angaben, ob es sich bei den Opfern in Kabul um Zivilisten handelte. Das iranische Radio berichtete, amerikanische Flugkörper seien in bewohnten Gebieten Afghanistans gelandet. Dementsprechend dürften weit mehr als 20 Menschen unter der Zivilbevölkerung getötet worden sein, hiess es in einer Reportage aus dem Norden Afghanistans. Der britische Aussenminister Jack Straw erklärte am Montagmorgen in London, die Angriffe hätten «erheblichen Schaden an den Zielen - nicht neben den Zielen» verursacht. Er habe mit UN-Generalsekretär Kofi Annan gesprochen und ihm versichert, dass bei den Angriffen sehr sorgfältig gezielt werde und die Aktionen angemessen sein müssten. Unter den an den Angriffen beteiligten britischen Soldaten habe es keine Toten gegeben, sagte Straw. Der pakistanische Militärmachthaber Pervez Musharraf erklärte in Islamabad, er habe Zusicherungen erhalten, wonach die westlichen Militäraktionen gegen Afghanistan «kurz» und «zielgerichtet» sein und «Kollateralschäden» soweit möglich vermieden würden. Auch die oppositionelle Nordallianz sprach von «treffgenauen» US-Angriffen auf Taliban-Einrichtungen. Nach Angaben der oppositionellen Nordallianz wurden Taliban-Einrichtungen in Jalalabad im Osten, in Farah im Westen und in Kundus im Norden des Landes nahe der Grenze zu Tadschikistan getroffen. In Kabul seien der Flughafen, der Präsidentenpalast und das Gebäude des nationalen Rundfunks angegriffen worden. In Kundus sei ein Behelfsflugplatz zerstört worden. Die Taliban erklärten, sie wollten als Reaktion auf den «Terrorakt» im Morgengrauen das US-freundliche Nachbarland Usbekistan angreifen. |