Wir haben heute Sonntag um 21.30 Uhr zehn verschiedene Häuser in der Stadt St.Gallen in Beschlag genommen. Besetzt sind: Jakobsstrasse 13, Fürstenland-strasse 25, Haldenhof 6, Zielstrasse 1, Moosweg 11, Fürstenlandstrasse 127, Tell-strasse 20, Grenzstrasse 3, Sonnenhaldenstrasse 10 und die Rosenbergstrasse 78.
Wir zeigen damit, daß der Platz den man uns nicht geben will, sehr wohl vorhanden ist! Klar sind nicht alle diese Häuser für Konzerte und Rambazamba geeignet, doch einige schon.
Einen Verwendungszweck hätten wir für ein jedes dieser Häuser. Egal ob Atelier, Probe-, Konzert-, Party-, Wohnraum, Werkstatt, Bibliothek, Beiz, Schlafplatz für auswärtige Kulturbesucher, die nicht mehr nach Hause gehen können (Alkohol am Steuer, letzter Zug verpaßt) oder wollen, Garten und Grillecke,.....
Zugestehen wollte man uns keines jetzt haben wir sie uns selber genommen!
DIE HÄUSER DENEN, DIE WAS DARAUS MACHEN!!
Die altbekannten, zum x-ten mal aufgezählten Forderungen:
- keine Kriminalisierung der BesetzerInnen
- einen (nicht durch die Polizei) geschützten Treffpunkt an der Wärme für Jung und Alt, wo wir uns jederzeit, ohne Konsumzwang und aufdiktierten Regeln treffen können.
- Wohn-, Kultur-, Lebens- und Freizeitraum
- Freiraum, mit Preisniveau für jedermensch ( auch Lehrlinge, SchülerInnen, Arbeitslose usw. sind Menschen und haben ein Recht auf Kultur und selbstgemacht ist nun mal billiger)
- Erhaltung von billigem Wohnraum
- Keine Verwüstung der Stadt durch Betonmonster
Die AktivistInnen bewegtes und besetztes Güllen!
Weiteres folgt...
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